Wie vorgehen?

Die Einführung von E- und Blended Learning in einer Institution zieht viele Veränderungen nach sich und wirft viele Fragen auf.

Daher steht zum Beginn einer Einführung die Entwicklung einer passenden Strategie, zu der eine umfassende Beratung gehört.

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Beratung

Nachdem viele E-Learning Ansätze auch im großen Rahmen gescheitert waren, hat sich seit 2003 Blended Learning als Mischform von Präsenz- und Online-Lernen durchgesetzt. Blended Learning verbindet die Vorteile von Präsenzveranstaltungen der Fort-, Aus- und Weiterbildung mit den technologischen Vorteilen von Online-Kommunikation und Online-Zusammenarbeit. Dabei liegt das große Potential von Blended Learning in den kreativen Gestaltungsmöglichkeiten des Lernens mit einem umfangreichen Repertoire aus Tools und Methoden, welche Trainer nutzen können, um Lernen aktiv und innovativ zu arrangieren: z.B. WebQuests, MindMaps, Blogs, Tests, Wikis, Expertenlernen, Projektarbeit, virtuelle Pro- und Kontraanalysen, Kartenabfragen, geleitete Forendiskussionen oder interaktive Videos.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es für die Einführung von Blended Learning nicht ausreicht, nur die technische Infrastruktur bereit zu stellen und Trainer weiterzubilden. Eine wesentliche Aufgabe besteht im Veränderungs- und Akzeptanzmanagement bei Trainern, Mitarbeitern und Kunden.

So müssen sich Entscheidungsträger vor der Implementierung im Klaren darüber sein, dass die erfolgreiche Einführung von Blended Learning weitreichende Veränderungen auf allen Organisationsebenen und in der Lernkultur erfordern.

Lehrende, die einen traditionellen pädagogischen Hintergrund haben, finden es oft schwierig, Lerntechnologie (IKT) zu integrieren und gleichzeitig ihr Methodenrepertoire so zu erweitern, dass aktives und kollaboratives Lernen in allen Phasen ermöglicht wird.

Für Lernende ist es häufig eine große Herausforderung, den technischen, psychologischen und organisatorischen Anforderungen des Blended Learning gerecht zu werden. Lerner, die an traditionelle Lernformen gewöhnt sind, müssen erst die Fähigkeiten für selbstorganisiertes und kollaboratives Lernen entwickeln. Hier können sich durch anfängliche Überforderungen Abwehrhaltungen bilden.

Das Ziel der Qualitätssteigerung und Verbesserung des ROI im Blended Learning in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Hochschulbildung kann somit nur erreicht werden, wenn die Maßnahmen auf den verschiedenen Ebenen (Entscheidungsträger, Lehrende und Lerner) aufeinander abgestimmt sind und auch unterstützt werden.

Mehr Informationen zu häufigen Problemen und Lösungen bei der Blended Learning – Einführung finden Sie unter: http://blr.comble-project.eu

Das Dreieck des “Blended Learning Readiness” verdeutlicht, dass alle drei Ebenen berücksichtigt werden müssen bei der Einführung von Blended Learning.


Sie wollen Online-Seminare live durchführen, ein firmen-internes Wiki aufbauen oder kostenlose Lerninhalte nutzen? Wir bieten Ihnen Beratung, Installations- und Anpassungsservice für OpenSource Server-Software für den Lernbereich.

Anwendungsmöglichkeiten

  • Aufbau einer firmeninternen Community, um den Austausch zwischen den Mitarbeitern zu fördern
  • Installation und Einführung eines Wikis, um das Wissen in einer Institution transparent zu machen
  • Aufbau eines Fragebogentools, um regelmäßige Evaluierungen durchzuführen
  • Interne Lernvideos auf einem eigenen Videoportal zur Verfügung stellen
  • Gemeinsam Dokumente zeitgleich bearbeiten, um Meetings zu dokumentieren oder für Projekte
  • Bildschirmvideos von relevanter Software erstellen, um visuelles Arbeiten zu gewährleisten

Tools

Um was es geht

  • Es gibt zahlreiche kostenlose Software, die sich hervorragend für Lehren und Lernen einsetzen lässt. Wir bieten Ihnen – nach einer Analyse des Bedarfs in Ihrer Institution – Beratung, was sinnvoll zu implementieren wäre. Wir unterstützen Sie auch bei der Installation und Anpassung der Software.

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